Informatives

Wärmedämmung zur Verringerung des Energieverlustes

Sinn und Nutzen einer Wärmedämmung nach der Wärmeschutzverordnung (WSVO)

Die Initiatoren der Wärmeschutzverordnung haben sich die Senkung des Energieverbrauchs und die Minderung des CO²-Ausstoßes auf die Fahnen geschrieben. Tendenziell ist der Energieverbrauch ansteigend, was unter anderem auf die letztendlich doch immer noch geringen Energiekosten zurückzuführen ist.

Sicher ist jedem klar, dass die Energiepreise in naher Zukunft weiter steigen werden und müssen. Es wird nur über eine Energiepreisgestaltung eine nötige Minderung der CO²-Ausstoßes zu erreichen sein. Größte Einsparpotenziale beinhalten Bauwerke, die vor 1977 errichtet worden sind. Circa 80 Prozent aller in Deutschland stehenden Bauten fallen in diese Kategorie.

Die Verringerung von Energieverlust durch Wärmedämmung

Die WSVO befasst sich nicht umsonst hauptsächlich mit dem Bereich des Daches. Durch neue wirksame Wärmedämmungen kommt es zu einer deutlichen Verringerung des Energiebedarfs.

Dach, Fenster und Mauern haben hier das größte Potenzial. Man kann anhand von simplen Berechnungen schnell feststellen, wie viel Energie verloren geht. Sie werden überrascht sein, zu welch "geringen" Kosten man diese "Energieverschwendung" durch eine zuverlässige Wärmedämmung reduzieren kann. Wie die Graphik zeigt, lag der Energiebedarf 1977 bei circa 22 Litern pro Quadratmeter Dachfläche.

Deutlich ist zu erkennen, wie der Energiebedarf durch entsprechende Wärmedämmung bis heute auf unter die Hälfte (fünf bis zehn Liter pro Quadratmeter Dachfläche) gesunken ist. Dabei ist eine Wärmedämmung, die auf den Dachsparren angelegt wird, eine der wirksamsten Möglichkeiten, bares Geld zu sparen. Alle tragenden Teile sind vor Temperaturspannungen und Tauwasserausfall geschützt. Es wird eine höhere Wärmedämmung erreicht, da die Dämmwolle nicht durch eventuelle Holzteile unterbrochen wird. Um einen idealen Effekt zu erzielen, ist es wichtig, eine luftdichte Ausführung des Bauteils zu erreichen. Dadurch werden Zug-Erscheinungen vermieden und das Holz wird vor schädlichem Schwitz- beziehungsweise Tauwasser geschützt.

Zahlt sich die Verwendung von modernen Dämmstoffen aus?

Ja! Wer seine vorhandene Wärmedämmung um 16 Zentimeter ergänzt, kann seine Heizöl- beziehungsweise Gaskosten um circa 13,5 Liter oder circa 8,10 Euro pro Quadratmeter Dachfläche senken! Bei der durchschnittlichen Lebensdauer eines Daches von etwa 30 Jahren zahlt sich die Investition mehrfach aus, selbst wenn die Energiepreise auf dem heutigen Niveau blieben.

Auch eine Erhöhung der Wärmedämmung von vier Zentimeter auf 16 Zentimeter bringt eine Ersparnis von rund vier Litern pro Quadratmeter im Jahr. Dies steigert den Wert der Immobilie und Ihre Wohnqualität.